Konzerte

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Dezember 2011 / Januar 2012 - Konzerbeginn jeweils um 2015h

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Auf einen Blick

05. Dezember 2011 / 2015h - Aaron Goldberg Trio
12. Dezember 2011 / 2015h - (na)PALMT(h)REE
19. Dezember 2011 / 2015h - Pius Baschnagels Latinworld
09. Januar 2012 / 2015h - Der Wawawa
16. Januar 2012 / 2015h - Kaleidoscope String Quartet
23. Januar 2012 / 2015h - Holunderblüten
30. Januar 2012 / 2015h - Le cadeau

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5. Dezember 2011 / 2015h - Aaron Goldberg Trio

Aaron Goldberg, p
Reuben Rogers, b
Eric Harland, dr

Ein ganz besonderes Bonbon erwartet unser Ohr am heutigen Abend!
über einen Mangel an prominenten und ernstzunehmenden Referenzen kann sich Aaron Goldberg nicht beklagen: Auf seiner Webpage lässt der Pianist die Jazz-Ikonen Joshua Redman, Wynton Marsalis, Brad Mehldau und Kurt Rosenwinkel als Fürsprecher auftreten. Tatsächlich zählt Goldberg zu den variantenreichsten Vertretern seiner Zunft. Kommt hinzu, dass sein Trio mit den langjährigen Charles-Lloyd-Sidemen Reuben Rogers und Eric Harland exquisit besetzt ist.
Sie lassen die Musik ganz für sich sprechen, zeitlose Statements.
Freuen wir uns auf die neuesten Goldberg-Variationen!
Ganz grosse Weltklasse im kleinen Isebähnli!

www.aarongoldberg.com

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12. Dezember 2011 / 2015h - (na)PALMT(h)REE

Andreas Tschopp, tb
Lionel Gafner, b
Fred Bürki, dr

EXPLOSIV - Die Jury brachte es bei der Preisverleihung des diesjährigen ZKB-Jazzpreises im Moods auf den Punkt: "Was den Ausschlag gab für (na)PALMT(h)REE war der frische, unbekümmerte Auftritt mit einer Prise Selbstironie sowie die überraschenden Wendungen und Gegensätze in den Kompositionen.“ Tatsächlich: Das explosive Trio lässt aufhorchen im besten Sinne: Überraschende Klänge sprudeln aus einem kraftvollen Mix aus Rock, Jazz und Funk.
Der furiose Posaunist Tschopp fährt Achterbahn auf den vertrakten und pulsierenden Beats und Grooves von Bass und Schlagzeug. Überschäumende Spielfreude und ansteckende Vitalität.
Ein roher Diamant, diese Band!

www.napalmthree.com

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19. Dezember 2011 / 2015h - Pius Baschnagels Latinworld

Pius Baschnagel dr, perc
Marianne Racine, voc
Bernhard Bamert, tb
Marcel Thomi. p
Patrick Sommer, b
Georgios Mikirozis, perc

Der Zürcher Schlagzeuger Pius Baschnagel wurde schon früh mit dem Virus der lateinamerikanischen Musik infiziert. Kaum 20 Jahre alt begleitete er die erste Latinjazzband, mit 30 lernte er Salsa tanzen und heute spielt er bei Picason, leitet seine Salsaband Convergencia und begleitet zahlreiche Latin- und Brasilbands.
Mit diesem neuen Projekt baut er seine eigene Latin-Welt. Eine offene Welt, mit viel Raum für improvisatorische Elemente. Die Musik stammt grösstenteils aus Baschnagels Feder und vereint Jazzidiom, nordische Wehmut und Einflüsse aus der temperamentvollen südamerikanischen und karibischen Kultur (Cuba, Brasil, Colombia, Jamaika).

Mit seinen MitmusikerInnen verbinden ihn nebst der Affinität zur Latinmusic mehrere Jahre des gemeinsamen Arbeitens in verschiedenen Bands.
Bienvenidos al Mundo Latino!

www.piusbaschnagel.com

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09. Januar 2012 / 2015h - Der Wawawa

Benedikt Reising, sax
Marco Müller, b
Rico Baumann, dr

Sein Debut hatte der Wawawa in einer hochfrequentierten Berner Altstadtwohnung, als er an der Geburtstagsfeier der Isländischen Tänzerin Hildur Ottarsdottir zum Tanz aufspielte. Im darauffolgenden Jahr ging das Trio als Vorgruppe der Berliner Popband Tele auf Tour. Die Liste der Bühnen ist lang und bunt: Jazzclubs, Waldlichtungen, Fabrikhallen, Wohnzimmer. Würden weidende Kühe Mp3-Player verwenden, wäre Der Wawawa wohl ganz oben auf ihrer Playlist, akustisch und holzig bringen die Drei den Groove eines warmen Heubodens in die Welt. Rollend und knisternd liefern sie den Soundtrack zur Strassenbahnfahrt durch die winterliche Grossstadt. Transparent und luftig vertonen sie die Fahrt in ihrem Volvo Cabrio, mit dem sie auf Tour sind. Der Wawawa ist nicht einfach eine Band sondern vielmehr eine Kugel mit drei Beinen, die durch die Welt tanzt. Keine Absticht war, dass ein junges Mädchen nach einem Konzert sagte, von nun an könne sie nie wieder etwas anderes hören, aber das passiert eben, sogar in Jazzclubs.

www.myspace.com/derwawawa

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16. Januar 2012 / 2015h - Kaleidoscope String Quartet

Simon Heggendorn , vl, comp
Tobias Preisig, vl
David Schnee, vla
Bruno Fischer, vlc

Kammermusik die sich in einen wilden Galopp hinein wagt.
Ohne Schlagzeug, ohne Gitarre, ohne Bass und ohne Tasten. Dafür mit vier Streichern. Ein Klassikquartett also? Nein, Simon Heggendorns Kompositionen bewegen sich in einem ziemlich unerhörten Grenzgebiet zwischen Jazz, Klassik und Popmusik. Sie tönen ebenso retro wie zeitgenössisch, sie passen nicht ganz in den Jazzclub und nicht wirklich in den Konzertsaal – und gehören doch unbedingt in beide. Denn hier steckt so viel Raffinesse und Spielwitz drin, dass es einem beim Hören die Haare auf dem Arm aufstellt.
KSQ kratzt, groovt, schreit, seufzt, schwelgt, rockt. Sie kreieren auf antikem Holz, feinem Stahl und gesäubertem Pferdehaar eine neue, eigene Klangsprache, welche musikalische Grenzen ausweitet und nach Verknüpfungen zu anderen Genres sucht. Kantige Grooves wechseln sich mit sphärischen Klangmalereien ab und folkige Melodien stehen sich experimentierfreudigen Improvisationen gegenüber.
Aktuell, modern und visionär zugleich.

www.ksq.ch

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23. Januar 2012 / 2015h - Holunderblüten

Noémie Cotton, acc
Ganesh Geymeier, ts
Fred Bürki, dr

Hinter den Holunderblüten verbirgt sich ein vitales Trio in ungewöhnlicher Besetzung: Akkordeon, Saxophon, Schlagzeug. Die zwölf Stücke ihres neuen Albums reihen sich nahtlos aneinander wie Kapitel eines Romans oder Sequenzen eines Roadmovies, offen, Groove-betont, mal kontemplativ, mal offensive in origineller Eigenständigkeit, die so wenig eindeutig zuzuordnen ist wie der Holunder selbst als botanische Gattung. Deren individuelle Prägung führte um 1900 sogar dazu, dass eine eigene Familie Sambucaceae geschaffen werden sollte. Könnte dem Schweizer Trio genauso ergehen: Sie stehen für eine modern Auffassung des Ineinanders von Komposition und Improvisation, ihre Instrumente verschmelzen förmlich zur Einheit des Ensemblespiels, dem sie höchsten Wert beimessen in schwebenden Stücken voller abwechslungsreicher, überraschender Momente, aus denen sich so viel Leckeres zaubern lässt: Sirup und Sekt, Parfait und Küchlein, nicht zuletzt angenehm anregende Musik!

www.myspace.com/holunderbluten

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30. Januar 2012 / 2015h - Le cadeau

Daniel Schenker, tp, flgh
Markus Stalder, g
André Pousaz, b
Marcel Papaux, dr

Einfache Melodien treffen auf wache Interaktionen. Es entsteht eine Musik, die nicht einfach drauflos braust, aber trotzdem Punch entwickelt. Und wird sie mal gröber und impulsiv, behält sie ihre Eleganz. Die Schlichtheit von Le Cadeau ist ein Gewinn.
Das prominent besetzte Quartett des Gitarristen Markus Stalder ist interessiert an einer Harmonie mit Ecken und Kanten. Stalders Kompositionen erweitern den Jazz mit folkigen Sensibilitäten und kontrastieren seine rhythmische Vitalität mit melodiösen Motiven und atmosphärischen Klängen.
Das Resultat überzeugt. Die Musik geht sehr gut ins Ohr und verfügt über einen kraftvollen Backbeat. Sie kann locker ausgreifen und eine überraschende Zugkraft entwickeln. Sie ist von grosser Leichtigkeit und behält eine gute Schärfe. Ein Geschenk für alle, die in der Musik Transparenz und Durchblick schätzen und trotzdem von ihren Zwischentönen verführt sein wollen.

www.markusstalder.ch